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Wird der Konkordiapark saniert?skater2
Anfrage an die Stadtverwaltung von Sabine Pester,
familienpolitische Sprecherin

Der Konkordiapark weist nach 6 Jahren starke Abnutzungserscheinungen vor allem an den Rampen und am Betonbecken auf. Laut eines Artikels der Freien Presse vom 15. September 2011, sollen in den städtischen Haushalt 2012 für die Sanierung der Skateranlage 150.000 Euro eingestellt werden. Das Geld soll den Rampen für die Skater im südlichen Teil des Parks zugute kommen.

Daraus ergeben sich folgende Fragen an das Baudezernat:

Wie viel finanzielle Mittel wurden für die Sanierung des Konkordiaparks in den Haushalt 2012 eingestellt? (Bitte exakte Haushaltsposition mit angeben)


Im Haushaltsplanentwurf der Stadt Chemnitz sind für 2012 finanzielle Mittel in Höhe von 95.000 EUR zur Sanierung des Konkordiaparks eingeplant. Weitere 85.000 EUR werden als Verpflichtungsermächtigung geplant und erlauben die vertragliche Bindung von Mitteln des Haushaltsjahres 2013. Dies ist im Haushaltsplanentwurf unter der Maßnahmenummer 5511000262001 (Seite 623) dargestellt.

Was genau ist an Sanierungsmaßnahmen geplant? Betonrampen verschleißen weniger und verursachen damit weniger Folgekosten. Ist vorgesehen die kaputten Rampen durch solche zu ersetzen? Wenn nicht, warum und wie viel würden solche Betonrampen kosten?


Geplant ist – wegen der von Ihnen benannten Haltbarkeit – ein Ersatz der seit 2002 vorhandenen Leichtbau-Skateelemente durch Elemente aus Beton bzw. gleichwertigem Material.

Reichen die eingestellten Gelder um den Park komplett zu erhalten oder müssen einige Teile geschlossen werden? und wenn die Gelder nicht reichen, wie viel finanzielle Mittel wären nötig um den kompletten Konkordiapark zu erhalten?


Der weit überwiegende Teil des Konkordiaparks ist nicht sanierungsbedürftig. Dies sind gegenwärtig lediglich die Elemente auf der Asphalt-Skaterfläche. Die geplanten Mittel sind ausreichend. Während der Bauzeit 2012/2013 ist dieser Bereich jedoch nicht nutzbar.

st vorgesehen, bei der Planung der Sanierung externen Sachverstand und/oder die Jugendlichen vor Ort mit einzubeziehen, damit die neuen Elemente auch den Ansprüchen der Benutzer genügen und damit auch genutzt werden?


Die Teilsanierung wird von einem externen Planer, welcher auf Spiel- und Sportanlagen spezialisiert ist, vorbereitet. Interessierten jugendlichen Nutzern und Vereinen wird im Planungsprozess die Möglichkeit gegeben, direkt auf die Auswahl, Konstruktion und Anordnung der neuen Elemente Einfluss zu nehmen.

 

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