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Abriss auch mit juristischen Mitteln durchsetzen!
Standpunkt "Gebäude Hartmannstraße 16"hartmannstr2
Das Gebäude Hartmannstraße 16 hat zweifelsohne einen architektonischen Wert, es gibt aber zwingende Gründe, es abzureißen.

Im Rahmen der Bauarbeiten an der Hartmannbrücke traten Schäden am Gebäude auf, die die Standsicherheit in Frage stellten und die Sicherheit an der Baustelle nicht mehr gewährleisteten. Eine Beweisaufnahme wurde gerichtlich vorgenommen und es deutete sich ein langwieriger Rechtsstreit für die Feststellung der Verantwortlichkeit an. Der Baustopp des Brückenbaus verursacht zusätzliche Kosten. Um einen langwierigen Rechtstreit zu vermeiden, wurde das Gebäude von der Stadt erworben, um es abzureißen. Eine praktikable Lösung, um den Weiterbau der Hartmannbrücke zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu gewährleisten.hartmstr

Die Fraktion DIE LINKE hält diese Vorgehensweise der Stadtverwaltung nicht nur zur Begrenzung der Kosten für den Brückenbau für richtig, sondern es ist auch die Verkehrsbelastung durch die Umleitung auf lange Sicht nicht tragbar.

Daß seitens des Stadtforums ein Investor wohl gefunden worden ist, wäre sicher eine Alternative für den Erhalt des Gebäudes. Aus Sicht der Fraktion sollte dem Erhalt des Gebäudes (sollte es überhaupt sanierungsfähig sein) nur dann zugestimmt werden, wenn der Investor das Gebäude zum selben Preis von der Stadt erwirbt, das Gebäude kurzfristig auf seine Kosten sichert, so daß ein Weiterbau der Brücke erfolgen kann und alle Bauverzugskosten ab dem 01.08. bis zum Zeitpunkt des Weiterbaus übernommen werden.

Dass der Vorgang nun an die Landesdirektion abgegeben worden ist, ist zwangsläufig; sollte deren Entscheidung aber gegen den Abriß und damit gegen einen kurzfristigen Weiterbau der Hartmannbrücke sein, sind alle Kosten durch den Investor zu übernehmen oder die Stadt muß den Versuch unternehmen, den Abriß mit juristischen Mitteln durchzusetzen.

Denkmalschutz ist lediglich ein Aspekt in der Bewertung. Es bleibt die Frage, gesetzt den Fall, daß das neue Gutachten belastbar ist, ob es auch wirtschaftlich ist, dieses Gebäude zu erhalten und wozu auch die zusätzlichen Kosten der Verzögerung des Brückenbaus zählen.

Die Fraktion DIE LINKE erwatet von der Verwaltung, daß zum Bauausschuß am 03.08. dieses Thema mit den Fraktionen diskutiert wird.

 

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